Entdecke diese Wildbienen beim Frühlings-Spaziergang

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Was gibt es schöneres, als an einem milden Frühlingstag einen ausgiebigen Spaziergang in die Natur zu unternehmen? Wenn du ganz genau hinguckst, kannst du schon jetzt einige Wildbienenarten entdecken. Denn seit Anfang März sind einige Wildbienen fleißig am Nektar und Pollen sammeln, um für ihre Nachkommen im nächsten Jahr zu sorgen.

Mit steigenden Temperaturen trauen sich Tag für Tag mehr Bienen und Hummeln heraus. Damit du sie erkennen und bestimmen kannst, haben wir dir hier eine kleine Auswahl an Bienen und Hummeln zusammengestellt, die im März und April aktiv sind.

Wildbienen im Frühling: Diese Arten kannst du im März und April entdecken

Die Gehörnte Mauerbiene erkennst du an ihrem schwarzen Kopf und Thorax sowie dem roten Hinterleib. Sie hat zwei gebogene Hörnchen am flachen Kopfschild und das Weibchen hat einen weißen Bart und weißes Kopfhaar.

Die Rostrote Mauerbiene ist leicht mit der Gehörnten Mauerbiene zu verwechseln und ist auch schon zur Osterzeit unterwegs. Du erkennst die Rostrote Mauerbiene am mehrheitlich rostroten Hinterleib. Die Brust der Rostroten Mauerbiene ist hellbraun und die Männchen haben ein heller behaartes Gesicht und längere Fühler.

Es bedarf etwas Glück, um die Blauschwarze Holzbiene im Frühling zu entdecken. Sie ist zwar schon seit Ende Februar unterwegs, allerdings ist sie eine sehr seltene Wildbienenart. Falls du das Glück hast, sie zu entdecken, ist sie sehr leicht zu erkennen, da sie verhältnismäßig groß ist und schwarzblaue Flügel besitzt. Die Blauschwarze Holzbiene hat einen schwarzen Kopf, Thorax und Fühler. Die Flügel der Holzbiene schimmern in einem metallischen schwarzblau. Sie ist eine der größten heimischen Wildbienen.

Die Schwarze Holzbiene mit ihren blau schimmernden Flügeln.
Die Schwarze Holzbiene mit ihren blau schimmernden Flügeln. © Radfotosonn auf Pixabay 

Hummeln wirst du auch bei deinem Frühlings-Spaziergang entdecken können: beispielsweise die Steinhummel. Diese erkennst du an der schwarz und rotbraunen Färbung. Der Großteil ihres Körpers ist mit schwarzem Pelz überzogen und ihr Hinterteil ist rostrot. Das Männchen hat zusätzliche gelbe Haare auf dem Kopf. Auch wenn ihre Färbung eine ziemlich leichte Bestimmung zulässt, musst du ganz genau hingucken, da es elf weitere Hummelarten gibt, die der Steinhummel sehr ähnlich sehen.

 

Eine Steinhummel mit dem typischen rotbraunen Hinterteil.
Eine Steinhummel mit dem typischen rotbraunen Hinterteil. © kie-ker auf Pixabay 

Die Ackerhummel ist im März und April schon richtig fleißig und bestäubt viele Gemüsepflanzen. Die Ackerhummel hast du garantiert auch schon gesehen, denn sie ist eine der häufigsten Hummelarten in Deutschland und fliegt bis spät in den Herbst hinein. Du erkennst die Ackerhummel an der hellbraunen Brust und dem schwarz-grauem Hinterleib mit rötlich brauner Endbinde.

Die Ackerhummel beim Nektar Schlemmen.
Die Ackerhummel beim Nektar Schlemmen. © Kathy Büscher auf Pixabay

Wir wünschen euch viel Spaß beim Wildbienen bestimmen!

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Kommentar von Klaus |

Hallo Pascal. Tolle Idee. In meinem Garten habe ich verschiedenste Hummeln und wildbienen. Sie bekommen von mir genügend Freiraum und allerlei futterangebote. Altes Holz ist genügend da.