Bienenfreundliche Wildblumen: Die Esparsette

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Wildbienen, Honigbienen und Schmetterlinge lieben die Esparsette, weil sie super viel Nektar und Pollen hat. Deshalb darf die Esparsette – oder wie man in der Botanik sagt: Onobrychis – auf keiner Bienenwiese fehlen. Obendrein sieht sie toll aus und gefällt auch uns Menschen hervorragend. Die krautige Pflanze bildet schon im Mai ihre rosafarbenen Blüten aus und ist somit eine der ersten Wildblumen, die auf Wiesen blüht.

Wissenschaftlicher Name Onobrychis viccifolia
Ordnung Schmetterlingsblütler
Höhere Klassifizierung Hedysareae
Familie Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Blütezeit Mai bis Juli
Bevorzugter Standort Sonne

Steckbrief Esparsette: Geschichte und Vorkommen

Die Esparsette ist in Europa, Asien und Afrika mit knapp 130 verschiedenen Arten vertreten. Schon lange bevor sich der Mensch um die Bienen sorgen musste, wurden Esparsetten kultiviert, da sie ausgezeichnetes Futter für Pferde und andere Nutztiere hergeben. Onobrychis, also der botanische Name der Esparsette, heißt auf Altgriechisch so viel wie: „Wird von Eseln gefressen“! Noch heute wird die Esparsette als Nutztierfutter verwendet, da sie viele Vitamine und wichtige Aminosäuren enthält.

Wildblumen bestimmen: So erkennst du die Esparsette

Eine Esparsette erkennst du an folgenden Merkmalen: Je nach Bodenbeschaffenheit erreicht die Esparsette eine Wuchshöhe von knapp 30 bis 90 Zentimetern. An ihrem aufrechtwachsenden Stängel findest du gefiederte Laubblätter mit einer Länge von rund 2 Zentimetern und einer Breite von rund 5 Zentimetern. Die Blüten wachsen traubenförmig nach oben und sind meist rosa mit dunkleren Streifen. Insgesamt ist der Blütenstand um die 3 Zentimeter breit mit 1 Zentimeter langen Blütenstielen. Die Esparsette ist zygomorph; das heißt, dass ihre Blüten aus zwei spiegelgleichen Hälften bestehen.

PS: Die Bee friendly Bienensaat enthält auch die Esparsette.

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